Hefekranz mit Zimt-Quark Füllung

Hefezopf

Hefe Gebäck ist meine absolute Leidenschaft – egal ob als kleine mini Stollen, als Hefe-Osterhasen, als Schnecken oder als Hefezopf – es gibt nichts besseres und – ganz ehrlich – auch nichts einfacheres. Ob süß oder herzhaft – ein guter Hefeteig ist unschlagbar.

Ich habe unendlich viele Rezepte mit Hefe angesammelt und neben Mehl, Butter und Zucker darf bei mir im Vorratsschrank die Hefe nie ausgehen. Wer weiß welcher Besuch sich spontan ankündigt, oder welche Gelüste mich überfallen. Ein leckeres Focaccia oder ein Hefezopf sind schnell gemacht.

Hefezopf

Dabei haben viele haben so ihre Probleme mit der lieben Hefe bzw. dem Hefeteig und ich weiß nicht warum. Sogar meine Oma – und sie ist eine tolle Bäckerin (das ein oder andere Rezept von ihr werde ich sicher noch verraten) – sagt immer: „also Kind, wie du das immer machst, dein Hefeteig ist so toll“.

Hefezopf

Ich vermute ja, dass es daran liegt, dass ich mir absolut keine Gedanken darüber mache. Von Beginn an nicht. Einfach machen und dann wird es schon gut gehen. Ein ausgezeichnetes Motto – im Leben und auch beim Backen 😉 Außerdem nehme ich immer Trockenhefe und immer die von Dr. Oetker – mit der geht’s am besten. Nachdem ich schon viele unterschiedliche Produkte ausprobiert habe kann ich sagen, dass sich die paar Cent mehr lohnen – damit wird der Teig am lockersten. Und ich lasse meinen Teig (außer im Hochsommer) IMMER im Ofen gehen – dafür stelle ich ihn auf ca. 40°-50° ein.

Hefezopf

So – genug der Vorworte – auf geht’s zu meinem liebsten Hefekranz mit Quark-Zimt Füllung:

Das braucht ihr dafür:

Für den Teig

500 gr Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

60 gr. Zucker

1 Priese Salz

75 gr weiche Butter

1 Ei

100 ml Wasser

100 ml Milch

1 Hand voll Hagelzucker

Für die Füllung:

300 gr. Magerquark

50 gr. Zucker

1 TL Zimt

So macht ihr es:

Als erstes vermischt ihr die Milch mit dem Wasser. Damit die Hefe gut arbeiten kann nehme ich immer warmes Wasser, dann ist es auch nicht schlimm, wenn die Milch aus dem Kühlschrank kommt. Dann den Zucker (60gr.) und die Hefe, sowie das Salz darin auflösen.

Mehl und Butter kurz separat verkneten (da ich immer vergessen die Butter rechtzeitig rauszunehmen und viel zu ungeduldig bin zu warten bis sie von alleine weich ist stelle ich sie in einer kleinen Schüssel kurz in den Ofen, damit sie weich wird).

Jetzt die „Hefemilch“ und das Ei unter die Mehl-Buttermischung kneten. Am besten 5-10 Minuten – je nach Status eurer Muskeln, gerne auch per Hand, oder sonst mit dem Knethaken des Handrührers.

Anschließend den  Teig ca. 1 Stunde in dem warmen Ofen, oder ganz oldschool auf die Fensterbank – abgedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit schon mal den Magerquark mit dem Zimt und Zucker mischen und eine Gugelhupfform ausfetten (ich nehme immer einfaches Rapsöl dazu und ein Küchenpapier, so kann ich es gut und gleichmäßig verteilen).

Wenn der Teig schön gegangen ist aus dem Ofen holen und noch einmal kräftig durchkneten, keine Angst, wenn er dann wieder an Volumen verliert, das ist ganz nochmal.

Jetzt den Teig auf einem bemehlten Untergrund ausrollen ca. 30*20 cm und dann die Quarkfüllung drauf verteilen, den Teig von der langen Seite her aufrollen und in der Mitte einmal längst durchschneiden.

Die beiden Stränge vorsichtig umeinander wickeln (dabei kommt vielleicht ein bisschen was von der Füllung raus, macht aber nichts) und vorsichtig in die Form legen.

Den Kranz nochmal 30 Minuten im Ofen gehen lassen.

Jetzt Ofen auf 165° Umluft vorheizen (nicht vergessen den Kranz vorher rauszunehmen). Den Hagelzucker auf dem Kranz verteilen und anschließende ca. 30 Minuten backen. FERTIG+LECKER

P.S. Wenn ihr den Kranz aus dem Ofen nehmt sollte er sich noch ein bisschen in der Form erholen. Er ist direkt nach dem Backen auch noch ein wenig weich – fast noch zu weich um ihn direkt raus zu stürzen, das gibt sich aber sobald er abgekühlt ist – und dann ist er UNSCHLAGBAR. Vor allem wenn er noch zwei, drei Tage überlebt, dann wird er nochmal leckerer, falls das noch geht.

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