Die Nordroute – Teil III – von Göteborg nach Jütland

Jütland

Nach Ostsee und Kopenhagen geht es nun also weiter Richtung Göteborg und Jütland. Ein kleiner Abstecher nach Schweden also und dann wieder zurück nach Dänemark. Nach den intensiven Tagen in Kopenhagen wurde es auf unserer Weiterfahrt jetzt deutlich ruhiger und entspannter.

Unser nächster Stopp war eine wunderschöne kleine Hütte direkt an einem süßen Hafen in der Nähe von Göteborg. Das absolute Highlight der nächsten Tage war wirklich die Ruhe und Gemütlichkeit hier. Wir haben es uns in dem Häuschen so gemütlich gemacht und es nur für einen kleinen Spaziergang verlassen. Zum einen war ich wirklich ein bisschen erschöpft von den Tagen in Kopenhagen und zum anderen war es so stürmisch, dass wir gar nicht viel vor die Tür konnten. Und so haben wir die Zeit genutzt um zu lesen, mit meinem angehenden Babybauch zu kuscheln und die gemütliche Hütte zu genießen. Leider, leider vermietet der Host nicht mehr über Airbnb, sodass ich euch nur ein paar Bilder aber keinen Link zeigen kann.

Jütland

Nachdem wir uns also ausgiebig erholt haben waren wir bereit für Göteborg. Eine wirklich hübsche Stadt und auch hier, viele süße Cafes und unzählige Interior-Läden mit traumhaften Möbeln sowie Accessoires im nordischen Stil. Los ging es mit einem überragendem Frühstück im Da Matteo und anschließend haben wir die Stadt zu Fuß erkundet. Ein Highlight ist die Markthalle – hier gibt es alles was das Herz begeht und vor allem eine große Auswahl an schwedischen Backwaren. Von süß bis herzhaft gibt es unendlich viele Varianten, die alle zu empfehlen sind.  Neben wirklich schönen Läden, einem netten Hafen und ein paar Kirchen gibt es dann aber tatsächlich nicht so wahnsinnig viel zu sehen.

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Von Göteborg aus haben wir dann die Fähre nach Jütland genommen. Die ist ca. dreeinhalb Stunden unterwegs und bietet neben schöner Ausschicht auch Restaurants und einen Dutyfree Shop. Was man jedoch besser lassen sollte ist das Frühstück auf der Fähre. Das ist tatsächlich nicht empfehlenswert.

Jütland

In Jütland hatten wir dann noch zwei Strandhäuser und 8 Tage Urlaub vor uns. Zunächst waren wir in einem hübschen Haus nur wenige Minuten vom Strand in Lokken entfernt. Der Strand dort war unglaublich schön und wahnsinnig lang. Sogar Autos sind dort gefahren, was ich befremdlich und auch ein wenig störend fand, aber die Dänen lieben es wohl mit dem Auto am Strand „spazieren zufahren“.

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Neben vielen ausgiebigen Strandspaziergängen gab es noch ein paar Highlights in Nordjütland:

  • Der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr: Ein schöner Leuchtturm an der Nordseeküste umgeben von riesigen Wanderdünen. Von einem großen Parkplatz aus ist es ein ca.  20 minütiger Spaziergang zum Turm. Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die ewig lange Küste und wer mutig ist, sieht von der Spitze des Turmes noch weiter. Spannend sind außerdem die vielen Steine die um den Turm herum wild verstreut herum liegen. Diese kommen von der Turmanlage, die ursprünglich aus mehreren Gebäuden bestand, die aber schon von der großen Wanderdüne zerstört wurden. In einigen Jahren wird dann wohl auch dem Rest des Leuchtturms das selbe Schicksal drohen und er wird langsam verschwinden.

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  • die Kleine Strandbar in Lokken: Lokken an sich ist nett, aber nicht wahnsinnig besonders. Was aber sehr besonders ist, ist der lange Strand an dem man auch surfen kann und die kleine Strandbar am Sonder Standvej. Hier gibt es verschiedene Getränke, Kaffee und eine rießige Portion Fish&Ships. Wenn ihr die hattet braucht ihr an dem Tag auf jeden Fall nichts mehr essen. Sehr lecker aber auch sehr reichhaltig.

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  • Aalborg: Eine mittelgroße Stadt an dem Langerak, mit nordischem Charme und unglaublich vielen Shops. Einkaufen kann man hier echt gut und wenn bei all dem Shoppen der Hunger kommt kann ich den Salat im Cafe Spiret sehr empfehlen.

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Nach vier Tagen in Lokken war unser Entspannungsgrad schon sehr hoch und es wurde noch chilliger. Unser letzes „zuhause im Urlaub“ hatte einen Kamin, der für sehr viel Romantik gesorgt hat. In Thymholm ging unser Urlaub langsam aber sicher entspannt zu Ende. Die letzten Tage haben wir sehr viel gelesen, den Kamin beobachtet, gekocht und nicht viel gemacht. Die Gegend um Thymholm würde ich aber auch nicht unbedingt empfehlen. Die Strände hier sind bei weitem nicht so schön wie in Lokken und es gibt wenig anzuschauen. Wenn wir das nächste Mal nach Jütland kommen würden wir wahrscheinlich eher weiter in den Norden Richtung Skagen fahren und auch unbedingt einen Abstecher nach Aarhus machen, das war dieses mal nicht drin.

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Und so schnell sind dreieinhalb Wochen Urlaub vorbei. Im Teil I und Teil II könnt ihr nochmal nachlesen wie es losgegangen ist mit unserer Nordroute. Jetzt ist außer einem kleinen Wochenend-Trip zum Tannerhof in Bayrischzell im Januar noch nichts geplant, denn wenn im April erstmal der Nachwuchs da ist, möchten wir lieber spontan entscheiden worauf wir Lust haben.

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